Ein paar WortStücke über mich.

Ich - ganz privat
Hi, ich bin Jennifer – für meine Freunde einfach Jenny. 41 Jahre alt, komme aus Duisburg und lebe in Oberhausen.
Ich bin Ehefrau eines tollen Mannes, Mama einer wundervollen Tochter und nebenbei Lehramtsstudentin für Sport- und Bewegungswissenschaften sowie evangelische Theologie.
Derzeit arbeite ich als Vertretungslehrkraft und bin mit ganz viel Herz Trainerin im karnevalistischen Tanzsport. Wenn ich gerade nicht zwischen Schule, Studium oder Tanzsaal unterwegs bin, findet man mich im Stadion vom MSV Duisburg, im Garten oder dort, wo ich besonders gut abschalten kann: in den Bergen.
Und weil DAS alles noch nicht genug ist, möchte ich Eure besonderen Momente, als freie Rednerin begleiten.
Theologie, trifft auf die Kunst des gesprochenen Wortes
Durch mein Theologiestudium habe ich meine Liebe zum gesprochenen Wort entdeckt. Mich fasziniert, welche Kraft Worte haben können: Sie können berühren, verbinden, zum Lachen bringen, Erinnerungen lebendig werden lassen, Trost schenken – und manchmal genau das ausdrücken, wofür uns selbst die Worte fehlen.
Meine Gedanke zur Liebe:
Was bedeutet Liebe für mich?
Liebe ist für mich viel mehr als dieses eine große Gefühl.
Liebe steckt für mich vor allem in den kleinen Dingen. In einem Blick, bei dem man sofort weiß, was der andere denkt. In einem Lachen, das man miteinander teilt. In einer Hand, die ganz selbstverständlich nach der eigenen greift. Und manchmal auch einfach in dem Gefühl: Da ist jemand. Mein Mensch, meine Person.
Liebe bedeutet für mich, einen Menschen wirklich kennenzulernen. Nicht nur seine schönen Seiten, sondern auch seine Macken, seine Ecken und Kanten – vielleicht sogar seine negativen Eigenschaften, welche ihn aber ebenso ausmachen.
Ich mag, dabei den Gedanken aus der Geschichte des kleinen Prinzen und seiner Rose sehr.
Wir begegnen in unserem Leben so vielen Menschen. Und zunächst ist jeder von ihnen einfach einer unter vielen. Aber dann gibt es diesen einen Menschen, mit dem wir uns vertraut machen. Wir schenken ihm unsere Zeit, erzählen ihm unsere Geschichten, zeigen ihm Seiten von uns, die vielleicht nicht jeder sehen darf.
Und irgendwann ist dieser Mensch eben nicht mehr irgendein Mensch.
Er wird unser Mensch.
Genau das bedeutet Liebe für mich.
Nicht jemanden zu finden, der perfekt ist. Sondern jemanden zu finden, bei dem ich bleiben möchte, obwohl ich seine Macken kenne – und der auch meine kennt.
Wie bereichert Liebe mich?
Liebe macht mein oder auch ein Leben voller.
Sie schenkt mir jemanden, mit dem ich die großen Momente feiern kann, aber vor allem auch die vielen kleinen Momente, die vielleicht sonst niemand bemerken würde.
Jemanden, dem ich abends von meinem Tag erzählen kann. Mit dem ich Pläne schmiede, Erinnerungen sammle, völligen Quatsch machen kann und bei dem auch Schweigen nicht unangenehm ist.
Liebe bereichert mich aber auch, indem man aneinander und miteinander wächst.
Denn Liebe ist nicht immer nur leicht und wunderschön. Manchmal fordert sie uns heraus. Manchmal müssen wir Kompromisse eingehen, uns entschuldigen, verzeihen oder versuchen, den anderen zu verstehen, obwohl wir die Dinge gerade völlig unterschiedlich sehen.
Und trotzdem zu wissen: Wir gehören zusammen. Wir bekommen das hin.
Vielleicht bereichert mich Liebe genau deshalb so sehr: weil aus einem Ich und einem Du irgendwann ein Wir entsteht, ohne dass einer von beiden aufhören muss, er selbst zu sein.
In welchen Momenten spüre ich Liebe? Wo finde ich sie?
Ich glaube, Liebe begegnet uns viel häufiger, als wir manchmal denken.
Natürlich spüre ich sie in diesen ganz besonderen Momenten. Bei einer Hochzeit. Bei einer Umarmung. Bei einem „Ich liebe dich“.
Aber oft finde ich sie ganz woanders.
Im Alltag.
In einem „Bist du gut angekommen?“.
In einem Kaffee, oder in meinem Fall einer Cola Zero, die jemand einfach mitbringt.
In einem vertrauten Blick quer durch einen Raum.
Im gemeinsamen Lachen über etwas, das wahrscheinlich außer uns beiden niemand lustig findet.
In einer Umarmung nach einem schweren Tag.
Oder darin, dass jemand merkt, dass etwas nicht stimmt, obwohl ich sage: „Alles gut.“
Für mich muss Liebe nicht immer laut sein.
Manchmal sind es gerade die ganz leisen Momente, in denen sie am deutlichsten zu spüren ist.
Wie trägt Liebe mich durchs Leben?
Liebe gibt mir das Gefühl, nicht alleine durch dieses Leben gehen zu müssen.
Sie kann nicht jedes Problem lösen. Sie kann Hindernisse nicht einfach verschwinden lassen und sie schützt uns auch nicht davor, dass das Leben manchmal wehtut.
Aber sie verändert, wie wir durch diese Zeiten gehen.
Dann ist da jemand, der meine Hand hält.
Jemand, der mich auffängt, wenn ich selbst gerade nicht stark sein kann.
Jemand, der an mich glaubt, wenn ich vielleicht selbst ein bisschen daran zweifle.
Und genauso möchte ich dieser Mensch für jemanden sein.
Vielleicht ist genau das für mich eines der schönsten Bilder von Liebe:
Sie nimmt uns die Ecken und Kanten des Lebens nicht.
Aber sie schenkt uns jemanden, mit dem wir lernen, sie gemeinsam anzugehen.
Und vielleicht ist Liebe am Ende genau das:
Unter all den Menschen auf dieser Welt diesen einen zu finden, mit dem man das alles macht.
Und sich immer wieder füreinander zu entscheiden.

Begleitung mit Herz und Verstand
Ich glaube, es gibt Momente im Leben, in denen man einfach füreinander da sein möchte und sollte. Genau deshalb möchte ich freie Rednerin sein. Ich möchte Menschen und ihre Geschichten begleiten – bei den besonders schönen Momenten, die man am liebsten für immer festhalten würde, genauso wie in den schweren Augenblicken, in denen die richtigen Worte Halt geben können.
Denn genau das ist für mich WortStücke: aus Geschichten, Erinnerungen und Gefühlen die Worte zu finden, die zu den Menschen und ihrem ganz persönlichen Moment passen.




Die Facetten einer freien Rednerin -
So vielseitig wie Ihr und Eure Geschichte!
